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Zuschätzung: Verhindere unbedingt, dass das Finanzamt bei Dir diese teure Sache macht!

09.12.2019
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Stelle Dir vor, Du hast einen zu versteuernden Gewinn von 45.000 €. Doch plötzlich flattert Dir ein Bescheid ins Haus, der Dir einen eiskalten Schauer den Rücken hinunterlaufen lässt: Das Finanzamt hat einfach mal 15.000 € zusätzlichen Gewinn hinzugeschätzt und will, dass Du nun 60.000 € Gewinn versteuerst. Du glaubst, das geht nicht? Geht doch!

Von Günter Stein

„Steuerliche Hinzuschätzung“ nennt der Fiskus diese Methode, die er immer dann anwendet, wenn er meint, dass die Aufzeichnungen unvollständig oder lückenhaft sind.

Beispiel: Du schreibst Rechnungen mit fortlaufenden Rechnungsnummern, aber immer mal fehlen Nummern: 1, 2 , 3, 5, 6, 8, 10 … Der Fiskus will bei einer Betriebsprüfung oder bei einer Prüfung Deiner Unterlagen – z. B. wenn Du Deine Jahressteuererklärung abgegeben hast und der Fiskus diese anfordert – wissen, warum es fehlende Nummern gibt. Hast Du keine plausible Erklärung, darf der Fiskus hinzuschätzen. Er geht dann davon aus, dass die Rechnungen mal von Dir geschrieben...

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