Gründermacher Logo

Website-Konzept: Was du wissen solltest

14.01.2020
©Adobe_Stock_REDPIXEL

Mit Baukastensystemen oder Wordpress können Gründer/innen sich auch mit eigenen Mitteln schnell und scheinbar unkompliziert eine eigene Website zusammenbasteln. Abgesehen davon, dass du dabei unbedingt darauf achten solltest, dass deine neue Seite auf Mobilgeräten ebenfalls gut abrufbar ist, ist auch Vollständigkeit sehr wichtig: Die Besucher auf deiner Internetseite müssen vorfinden, was sie erwarten – und was deinen Zielen nutzt. Wir sagen dir, welche Infos nicht fehlen dürfen.

Von Carola Heine

Online auffindbar sein über Social Media Profile, einen Google Business Eintrag und vor allem die eigene Internetseite, auf der alle Inhalte ausnahmslos deiner Kontrolle unterliegen, all das sind wesentliche Erfolgsfaktoren. Dank moderner Baukastensysteme für Websites und Landingpages ist es relativ einfach, eine innovativ aussehende Website zu erstellen. Doch ich empfehle dir, nicht sofort in der verlockenden Gestaltung zu arbeiten.

Mach dir unbedingt zuerst ein Konzept:

Eine Liste von Selten und Informationen, die du online stellen willst – ergänzt um die Bilder, die du verwenden möchtest und die Keywords, unter denen du gefunden werden willst. Dann bereitest du alle Texte vor – erst dann ist es Zeit für das Tool, das du verwenden willst.

Die folgenden Inhalte dürfen nicht fehlen.

Die optimal aufbereitete Startseite

Keine andere Seite deiner Internetpräsenz wird häufiger aufgerufen werden als diese. Sie wird von dir auf Visitenkarten und in Signaturen angegeben, auf Flyern und überall online als Referenz. Daher wird die Startseite auch die Homepage genannt, die Online-Heimat deines Business.

Wichtig ist jetzt, dass du dich einerseits an Standards hältst, die deine Besuchenden erwarten: Das Logo oder den Haupt-Navigationslink oben links. Ergänzend eine Navigation, die zu den wichtigsten anderen Seiten führt - ergänzt um den Link zum Kontaktformular und Impressum, zum Beispiel im Footer der Seite.

Andererseits solltest du den häufigsten aller Startseitenfehler nicht machen.

Viele Ersteller schreiben "Willkommen auf meiner Website" und überlassen den Leser/innen die Suche nach dem Namen des Betreibers auf anderen Seiten. Sie verkünden, innovativ und kundentreu zu sein - erwähnen aber nicht einmal, worum es geht.

Wenn du auf die Startseite schreibst "Hallo, wir sind die Firma XYZ und lösen das folgende Problem für dich / bieten dir mit Hilfe unseres Produktes diese Verbesserung an / stellen für Branche ABC dieses und jenes her", hast du einen wertvollen Anfang bereits geschafft.

Deine drei wichtigsten Angebote kannst du dann noch anteasern und auf Unterseiten detailliert erläutern. Auf keinen Fall fehlen darf außerdem ein CTA, ein Call-to-Action: Welche Handlungsaufforderung willst du deinen Besuchern mitgeben? Das kann eine Aufforderung sein, dich zu kontaktieren, deinen Newsletter zu abonnieren, eine Info zu downloaden oder dich zu buchen. Wichtig ist, dass du einen CTA auswählst und unmissverständlich kommunizierst.

Die »About« Seite

Wer schreibt hier und warum? Auf den meisten Websites und Blogs geht der erste Klick auf die »Über uns« Seite, was natürlich zum Teil auch daran liegt, dass wesentliche Infos nicht auf der Startseite stehen. Die About-Page gibt deinem Unternehmen ein Gesicht. Zum Beispiel durch ein Teamfoto, eine History, eine Timeline oder Porträts, durch ein Mission Statement oder einen Elevator Pitch, durch Storytelling oder eine Fotogalerie. Aber nicht zum Zweck der Selbstdarstellung, sondern um dein Angebot ins rechte Licht zu rücken: Nicht dein Lebenslauf, sondern dein Angebot und wie man es aktuell nutzen kann.

Selbstdarstellung ist nur der untergeordnete Zweck der About-Seite und deswegen gibt es hier keine platte Werbung. Du zeigst den Lesenden allgemein und kompakt: Was bietet deine Firma an, wieso ist sie gut darin (geworden), wie entstand das Produkt oder Angebot und was wird hier für ein Problem gelöst? Das »Über uns« ist also ein »Über den Nutzen, den unser Angebot der Kundschaft bringt«, garniert mit den nötigen Details, um die Message herüberzubringen.

Wieder kannst du auch hier die wichtigsten Unterseiten oder weiterführenden Informationen anteasern – und bitte nicht vergessen, auch hier einen CTA zu setzen. Jede einzelne Seite einer Website ist eine Landingpage, sprich: Kommt ein potenzieller Kunde ohne weiteres Hintergrundwissen auf dieser einen Seite an, muss er schon darüber informiert sein, worum es überhaupt geht.

Diese Seiten sind Pflicht, nicht Kür:

Jede Website eines in Deutschland ansässigen Betreibers braucht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Außerdem solltest du ein Kontaktformular anbieten. Es sollten auch jene Lesenden nutzen können, die gerade kein Mailprogramm zur Verfügung haben, wenn sie dich kontaktieren möchten, eine Übersicht aller Inhalte auf allen Unterseiten (Sitemap) - und nach Möglichkeit ein Blog für die mühelose Kommunikation deiner News und Angebote. Zusätzlich noch einen Newsletter, also eine Seite mit der Möglichkeit, deine Mailingliste zu abonnieren.

Außerdem, nicht so offensichtlich, solltest du dich um eine 404er Seite kümmern.

Diese Standard-Fehlerseite wird immer dann eingeblendet, wenn jemand auf einem veralteten Link landet oder ein User probeweise die falsche URL (Website-Adresse) eingegeben hat. Das kommt im Laufe eines längeren Website-Lebens weit häufiger vor, als man denken sollte – besonders, wenn eine Website ein Blog hat. Diese 404er Seite sollte mehr enthalten als die Info, dass der Inhalt verschwunden ist. Sie sollte ein Suchfeld enthalten und die wichtigsten internen Links sowie die Möglichkeit, direkt auf deine Angebote zu gelangen.

Online-Shops

E-Commerce folgt eigenen Regeln. Wenn du einen Shop als Website hast, brauchst du ein vertrauenswürdiges Bezahlsystem und Produktseiten, die optimiert und mit Bildern und suchmaschinenfreundlichen Texten ergänzt wurden. Solltest du als Gründer schnell einen zuverlässigen Shop benötigen, empfehlen wir eine Cloud-Lösung wie www.versacommerce.de oder www.digistore.de

Angebotsseiten und Landingpages

Welche weiteren Seiten für deine Ziele und Zwecke wichtig sind, entscheidet dein Angebot. Diese Unterseiten sollten neben der textlichen Optimierung und einem CTA auch noch für Suchmaschinen optimiert sein und deine wichtigsten Keywords verwenden. Je spezifischer das Angebot, desto wichtiger ist eine klare Landingpage Struktur https://ecommerce-platforms.com/de/ecommerce-selling-advice/top-10-best-landing-page-creation-and-ab-test-tools. Je komplexer die Informationen, desto mehr Zusatz-Details sollten übersichtlich aufbereitet zum Download bereitgestellt werden und so weiter. Überleg dir, was du selbst erwarten würdest und mach es dann noch besser.

Schritt für Schritt zur wirksamen Website

Damit du keinen wichtigen Punkt vernachlässigst, kannst du wie folgt vorgehen. Erst erstellst du eine Liste der Seiten, die deine Internetpräsenz haben sollen, dann schreibst du die Texte, suchst die Inhalte wie Bilder und Zusatz-Infos zusammen und recherchierst die Keywords – bereitest also das gesamte Content-Gerüst vor. Dann kannst du dich beim Erstellen des Designs ganz auf die Optik konzentrieren, weil du keine wichtige Info vergessen kannst.

Online Marketing website
mehr erfahren

Upgrade zu Connected

Als Connected-User kannst du mit dem Experten direkt Kontakt aufnehmen