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Social Media Marketing – deshalb solltest du Zeit dafür haben

31.01.2020
@ADOBE_STOCK_Aleksei

Die Gründungsphase brummt und wirklich der allerletzte Punkt auf deiner Liste ist das Abdaddeln bei Facebook & Co. Das ist verständlich, aber als Unternehmer/in sind die sozialen Netzwerke nicht mehr deine privaten Zeitfresser, sondern deine unschlagbar gute und günstige Chance, deine Zielgruppe dort zu erreichen, wo sie sich gerne aufhält, und eine Bindung aufzubauen.

Von Carola Heine

Eine Bindung aufbauen solltest du deshalb, weil es dein gesamtes Marketing sehr erleichtert, wenn Menschen dich und dein Angebot bereits als Marke wahrnehmen und du denen vertraut bist, die bei dir buchen oder einkaufen sollen. Dann sind auch Anzeigen erfolgreicher, die sich auf Social Media übrigens ganz passgenau auf die jeweilige Zielgruppe schalten lassen: Du kannst mit nur wenigen Euros beispielsweise tausende von Menschen in deinem Heimatort erreichen, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren und weder zu alt noch zu jung für dein Angebot sind.

Mögliche Ziele von Social Media für dich als Existenzgründer

Eine gut aufgebaute Präsenz in den Sozialen Medien durch Social Media Marketing hilft dir auf folgenden Wegen:

  • Dein Angebot wird verbessert, denn du erhältst ohne Umwege wertvolles Feedback direkt von der angedachten Zielgruppe.
  • Du lernst deine potenzielle Zielgruppe in ihrem „natürlichen Umfeld“ und dadurch viel besser kennen und auszuwerten.
  • So kannst du eine Marke aufbauen, eine Community wachsen lassen und die Bindung zwischen dir und den Kunden optimieren.
  • Außerdem wird dein Bekanntheitsgrad gesteigert und du kannst deine Angebote und Aktionen besser verbreiten.

Natürlich passt nicht jeder Social-Media-Kanal zu jedem Angebot und nicht jede Unternehmensform zu jedem Netzwerk. Je nach Produkt, Zielgruppe, Branche, Strategie und Unternehmensphilosophie sind die Netzwerke aber vor allem in der Gründungsphase besonders wichtig. Trotzdem gibt es ein paar goldene Empfehlungen.

3 Social-Media-Plattformen, auf die du keinesfalls verzichten solltest

Es gibt gleich drei Social-Media-Plattformen, die du in jedem Fall nutzen solltest. Die erste ist dein eigener Blog. Alle anderen sind flüchtige Bühnen für deinen Content und lassen sich nur schwer durchsuchen. In deinem Blog sammelst du alle Inhalte, die du dann anderswo verteilst.

Die zweite ist Facebook – und zwar aufgrund der Schwungmasse, der Verknüpfung mit Instagram und WhatsApp, der Möglichkeit für kostenlose Unternehmens-Fanpages und der zielgruppenspezifischen Anzeigen. Facebook ist unverzichtbar groß.

Die dritte ist ein eigenes Google-Business-Profil, sofern du eine „echte“ Location hast (dein Büro), die du diesem zuordnen kannst. Mühelos dominierst du damit die Suchergebnisse, wenn jemand nach dir googelt, und kannst dort kostenlos eigene Updates in der größten Suchmaschine der Welt platzieren.

3 Social-Media-Netzwerke, die dich interessieren sollten

Außerdem solltest du dich in den Business-Netzwerken XING und LinkedIn mit einem Profil und Unternehmensseiten verewigen. Auch, wenn sich deine Zielgruppe dort nicht tummelt, deine Lieferanten und anderen Geschäftskontakte tun es bestimmt und interessieren sich für die Updates rund um dein Business.

Außerdem solltest du dich mit Pinterest beschäftigen. Die Schwelle für den Einstieg liegt relativ hoch, weil man extra Grafiken anfertigen muss – die Chance auf sehr viel Website-Traffic aber auch.

3 Praxis-Tipps, damit dein Social-Media-Marketing klappt

Mit einem guten Redaktionsplan für Blog und Social Media kannst du deine Aktivitäten schon Monate im Voraus planen. Mit einem Social-Media-Dashboard wie Hootsuite unter www.hootsuite.com kannst du sie dann auch schon so eintragen, dass sie nach und nach automatisiert erscheinen. Wenn dir für beides die Zeit trotz aller Wichtigkeit fehlt, kannst du zum Einstieg einen fertigen „Content Calendar“ kaufen oder am besten eine VA, eine virtuelle Assistentin, beauftragen, diesen Job für dich zu erledigen.

Selbst ein Auge auf deine Kanäle halten musst du trotzdem. Das Ziel eines guten Social-Media-Marketings sind schließlich Interaktionen. Ein hochwertiges Dashboard schickt dir eine Mail, wenn jemand kommentiert, liked oder teilt – und schon kannst du komfortabel und mühelos ganz nebenbei Social Media für dein Business betreiben.

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