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So sicherst Du Dir den vollen Vorsteuerabzug aus falschen Rechnungen

09.12.2019
Photo by Frame Harirak on Unsplash

Es kann immer mal wieder vorkommen, dass Dir ein Geschäftspartner oder Lieferant eine Rechnung stellt, die einen Fehler enthält – sei es, dass eine der Pflichtangaben fehlt oder ein falscher Umsatzsteuersatz ausgewiesen ist. In diesem Fall hilft keine Rücksichtnahme. Hier heißt es: Rechnung erst einmal nicht bezahlen und handeln!

Von Günter Stein

Beispiel: Falscher Mehrwertsteuersatz

Dein Lieferant hat Dir in einer Rechnung einen Mehrwertsteuersatz von 19 % ausgewiesen. Richtig wäre aber 7 %. Folge: Entdeckt der Betriebsprüfer das bei einer Betriebsprüfung oder Umsatzsteuer-Sonderprüfung, wird er, sofern die Rechnung ansonsten korrekt ist, Dir nur die 7 % an Vorsteuerabzug zugestehen. Die Differenz streicht er und fordert sie von Dir nach!

Deshalb ist es besser, wenn Du eine falsche Rechnung zunächst gar nicht begleichst oder allenfalls deren Nettowert.

Fehler des Anderen gehen zu Deinen Lasten und machen unnötig Arbeit. Und nach meiner Erfahrung gilt: Ein Lieferant, dessen Rechnung Du einm...

Rechnung Steuern Vorsteuerabzug
Herr Oliver Arntz Unternehmensberater mehr erfahren

Oliver Arntz hat zusammen mit Thorsten Beckmann die Unternehmensberatung Arntz & Beckmann gegründet. Die beiden haben mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Bürgschaftsbank und mehrere hundert Unternehmens- und Finanzkonzepte geprüft und begleitet. Seit 2002 ist Oliver Arntz Berater und Coach und selbstständig als Unternehmensberater, Gutachter und Dozent der IHK.


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