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Onpage-SEO – der Einstieg

31.01.2020
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Gut gefunden werden in Google und Bing sowie in anderen Apps und dann auch noch Postings haben, die schick aussehen: Das Erfolgsgeheimnis lautet Onpage-Suchmaschinenoptimierung oder auch die Summe aller Maßnahmen, mit denen du deine eigene Website Seite für Seite, Text nach Text für Search Engines optimieren kannst. Onpage, weil es allesamt Tipps und Tricks sind, die du direkt „on page“ auf der Seite umsetzt.

Von Carola Heine

So eine Website hat noch deutlich mehr zu bieten, als das Auge des Betrachters im Browser sieht. Ein Strukturskelett nämlich, das optimal mit Suchmaschinen sprechen sollte – du kannst dir den Quelltext beliebiger Seiten in deinem Browser anschauen, indem du mit der rechten Maustaste das entsprechende Menü öffnest. Stell dir einfach vor, dass du zwar immer für Menschen schreibst – aber Maschinen (Suchmaschinen) müssen erkennen können, was dir wichtig ist, damit du gefunden wirst. Das geschieht beispielsweise, indem du deine bevorzugten Suchworte an markanten Stellen verwendest.

Die Kriterien für einen gut optimierten Blogpost oder Website-Text sind folgende:

  • Das Keyword sollte Teil der Einzelseitenadresse sein.
  • Die URL oder Einzelseitenadresse sollte schön kurz sein.
  • Die URL sollte aber auch aussagekräftig sein
  • Der Title-Tag in den Meta-Daten enthält vorn das Keyword.
  • • Jeder Title-Tag kommt auf einer Seite nur einmal vor.
  • Das Keyword kommt am Textanfang vor
  • Das Keyword kommt in Überschriften und Zwischenüberschriften vor
  • Bilder haben passende sprechende Namen
  • Bilder sollten niedrige Ladezeiten haben.
  • Synonyme für das Keyword sollten im Text stecken.

Das ist nicht so anstrengend, wie es auf den ersten Blick aussieht, denn die Überwachungsarbeit beim Erstellen eines Posts nehmen dir parallel sogenannte SEO- Plugins ab. Für Wordpress kannst du beispielsweise das populäre YOAST verwenden, das mit einem Ampel-System und mit einer simplen Hinweis-Liste arbeitet. Wenn alle Hinweise befolgt wurden, ist die Ampel grün.

Jede Seite einer Website ist eine Landingpage

Neben den Routinen, die du dir für die Erstellung jedes neuen Inhalts zwingend angewöhnen solltest, gibt es noch deutlich tiefgreifendere Aspekte der Onpage-SEO. Stell dir deine Website nicht mehr als ein paar Seiten mit den wichtigsten Infos und Kontaktoptionen vor, an die du noch einen Blog mit Einträgen gehängt hast, sondern als eine nützliche Sammlung von Einzelseiten, von denen jede einzelne so aufbereitet werden kann (und sollte), dass sie wie eine Landingpage funktioniert.

Das bedeutet, dass jemand über Google oder einen Link direkt auf diese Seite kommen und sich dort vollumfänglich orientieren kann, sowie an Aufmachung und Inhalten sofort sieht, worum es geht. Jede einzelne Seite ist eine Chance, die du nutzen kannst. Aber das ist noch nicht alles.

Ohne Keyword-Strategie läuft nichts

Wer den Wunsch hat, in Google gut gefunden zu werden, hat in der Regel schon sehr genaue Vorstellungen, mit welchen Suchbegriffen das eine gute Idee wäre. Gründende müssen jedoch zunächst ihre Hausaufgaben machen, um Suchmaschinenoptimierung erfolgreich selbst betreiben zu können.

Nur weil du ein Keyword gut findest, ist es noch lange nicht wirklich sinnvoll. Nur weil ein Keyword wirklich sinnvoll ist, hast du noch lange nicht automatisch die Chance, auch damit zu „ranken“, also unter den ersten Ergebnissen in den Suchmaschinen aufzutauchen. Nur weil du bei den „großen“ Keywords gegen etablierte Webseiten und professionalisierte Agenturen zunächst chancenlos bist, heißt das noch lange nicht, dass du keine Möglichkeiten hast. Doch Vorsicht: Im Onpage-SEO gelten innerhalb deiner eigenen Website eigene Regeln.

Ein Keyword einfach immer schön wiederholen, damit es sich den Suchmaschinen einprägt? Funktioniert nicht, damit gräbst du dir sogar selbst das Wasser ab – das nennt sich Keyword-Kannibalismus. Auf einer Domain kann immer nur eine einzige Seite gut zu einem Keyword ranken. Wenn du fünf Seiten optimieren willst, brauchst du fünf Keywords, von denen bisher noch keines optimiert wurde.

Wie das gehen soll, fragst du dich jetzt? Ganz einfach: Es gelten auch sogenannte „long tail keywords“, das sind zusammengesetzte längere Begriffe, die auf Nischen abzielen. Statt auf „Schreiner“ zu optimieren, setzt du auf „Schreiner Büromöbel Stuttgart“ und schon stehen die Chancen deutlich besser.

Tipp: Onpage-SEO versus Offpage-SEO
Während Onpage alle Maßnahmen umfasst, die auf der eigenen Website stattfinden, ist Offpage-SEO das Bemühen, durch den Aufbau guter Links von anderen Seiten eine technische und inhaltliche Reputation zu erwerben, die der Auffindbarkeit dient.

Einzigartigkeit ist immer das Erfolgsgeheimnis

Jeden Text sollte es auf deiner Seite nur einmal geben (wenn überhaupt). Jede Meta-Beschreibung für die Suchmaschinen auch, jeden Title ebenfalls und auf jedes Keyword sollte nur eine Seite optimiert sein. Wie sonst im Business auch, ist es überall ein Erfolgsfaktor, etwas nur einmal oder als Einzige/r anzubieten. Onpage-SEO selbst hat noch viel mehr Facetten, auf die wir in weiteren Artikeln noch eingehen, damit deine Auffindbarkeit verlässlich klappt.

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