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Welchen Fehler Du beim Abschluss von (Arbeits-)Verträgen mit Angehörigen niemals machen darfst

09.12.2019
Fehler in einem Arbeitsvertrag, Arbeitsvertrag mit Angehörigen © Von Lisa S. - Shutterstock

Die wesentliche Frage, die das Finanzamt immer wieder prüfen wird, wenn Du einen Angehörigen beschäftigst, lautet: Halten Arbeitsvertrag und die tatsächliche Durchführung des Arbeitsverhältnisses dem sogenannten Fremdvergleich stand? Die gute Nachricht: Wenn dies der Fall ist, muss der Fiskus es akzeptieren. Ein Urteil des BFH aus dem Jahr 2013 unterstützt Dich dabei (Urteil vom 17.7.2013, Az. X R 31/12).

Von Günter Stein

Im Streitfall beschäftigte ein Arbeitgeber seinen Vater als Minijobber. Das Finanzamt führte eine Außenprüfung durch und sprach dem Arbeitgeber das Recht ab, den Lohn an seinen Vater als Betriebsausgabe in Abzug zu bringen. Der Vater sei nämlich kein echter Mitarbeiter. Hiergegen klagte der Unternehmer und bekam vor dem BFH recht.

Das oberste deutsche Finanzgericht war der Ansicht, dass der Vater in steuerrechtlicher Hinsicht als Mitarbeiter anerkannt werden muss.

Der BFH stellte folgende Grundsätze auf, an denen Du Dich orientieren kannst:

  1. In erster Linie stützt sich die ...
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