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Der Boost für dein Business: 1 Steps vor dem Launch

31.01.2020
@ADOBE_STOCK_areebarbar

Kennst du auch Selbstständige, die schon lange davon reden, dass sie bald richtig loslegen werden? Es geht ganz vielen so. Das Zögern vor dem großen Launch ist wie die Panik vor einer Deadline: Nur wer das überwindet, kann erfolgreich sein. Wir haben die Tipps zum Start deines Start-ups, zur Eröffnung deines Shops oder für deine Gründung als Dienstleister/in – nur loslegen musst du immer noch selbst. Gut geplant, versteht sich.

Von Carola Heine

Du hast deinen Businessplan und dein Business, du bist startklar und könntest jetzt einfach loslegen? Moment. Dir fehlt noch ein Plan. Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele Existenzgründende mit ihrem Launch noch zögern – sie wollen das Optimale herausholen und wissen nicht, wie das geht.

7 Voraussetzungen für deinen erfolgreichen Launch

1. Bereite dich auf den Erfolg vor

Website mit Impressum und Datenschutz, Geschäftspapier, AGB und ganz herkömmliche Visitenkarten: Wenn die Zielgruppe auf dich aufmerksam wird, ist es recht nervig, wenn du dich um diese Basics erst noch kümmern musst und deine Mobilnummer auf Servietten bei Networking-Events kritzeln musst. Es hilft auch deinem „Mindset“ auf die Sprünge, professionell aufgestellt zu sein, und die entstehenden Kosten sind zwar vermutlich noch übersichtlich, aber dennoch ein Antrieb dafür, bald auch Gewinne einzufahren.

2. Stelle ein 1. „Pressekit“ zusammen

Zu einem erfolgreichen Launch gehört Berichterstattung. Wenn Journalisten auf dein Angebot aufmerksam werden oder Blogger über dich schreiben sollen, ist ein Media- und Pressekit sehr hilfreich: vernünftige Fotos vom Profi für Presse, Website und Blog. Gut aufbereitete Informationen, eine zitierfähige Pressemitteilung und alle nötigen Kontaktinformationen gehören dazu. Ebenso wie eine hochauflösende Version des Logos und eventueller Produktbilder oder Porträtfotos, denn auch du und dein Team sollten deinem Launch ein Gesicht geben – buchstäblich. Nicht vergessen, einen Ansprechpartner für alle Anfragen zu nennen.

3. Wende dich an die regionale Presse oder ein Branchenmagazin

Informiere die Lokalzeitung darüber, dass es in ihrem Einzugsgebiet einen interessanten frischen Launch gibt – nicht vergessen, dabei den spannenden Nutzen für deine Zielgruppe ebenso wie die regionale Zugehörigkeit herauszustreichen. Biete die News an, die auch deine Nachbarn gerne lesen würden. Oder du recherchierst, welche Fachmagazine in deiner Branche interessiert sein könnten, und wendest dich an diese – auch hier wieder der Nutzen der Zielgruppe als Aufhänger. Die passende Pressemitteilung wandert natürlich sofort in dein Pressekit auf der Website oder in deinen Blog. Denn einen eigenen Blog brauchst du auch: Es macht dich unabhängig von sozialen Netzwerken und deren Undurchsuchbarkeit.

4. Kooperiere mit Bloggern aus deiner Branche

Influencer müssen nicht Millionen von Fans haben und Zehntausende von Euros kosten, um zu deinem Erfolg beizutragen. Nano- und Micro-Influencer mit kleinen, aber feinen Nischen und handverlesenen Zielgruppen gibt es in den meisten Branchen – und die spannendsten Instagrammer, Blogger oder TikTok Stars sind selbst immer an Launches und damit einhergehenden neuen Kontakten interessiert. Was du niemals tun solltest, ist Likes oder Fans einkaufen. Aber gegen transparente und lustige oder herausfordernde Kooperationen mit entsprechender Berichterstattung spricht nichts, sondern sogar vieles dafür.

5. Gib einen eigenen Blog heraus

Die Pressemitteilungen, die Kooperationen mit Bloggern, deine Erwähnungen in der Presse, Gastbeiträge von und bei dir tragen zu deiner Sichtbarkeit bei und zur Magie von erfolgreicher Sichtbarkeit, denn gesehen wird online, wer bereits sichtbar ist und nachlesbare Berichterstattung aufweist. Daran kannst du strategisch arbeiten oder Profis damit beauftragen – Stichworte „Branding“ und „Content Marketing“. Wie bereits angedeutet, ist es nicht so einfach, auf Facebook oder Twitter etwas wiederzufinden. Aber deinen eigenen Blog kannst du komplett auf Suchmaschinen optimieren und dafür sorgen, dass relevante Infos von Interessierten immer schnell auffindbar sind.

6. Erweitere dein Netzwerk online

LinkedIn und XING sind die Orte, an denen du dich am einfachsten mit den Experten deiner Branche vernetzen kannst, indem du sie über die interne Suche als solche identifizierst und dann schaust, ob ihr Anknüpfungspunkte habt. Nicht vergessen, eine LinkedIn-Unternehmensseite einzurichten. Auf dieser verteilst du dann die Nachweise deiner bereits erreichten Sichtbarkeit sowie deine Blogposts.

7. Vergrößere dein Netzwerk offline

Gründer-Events, Barcamps, Meetups und die unterschiedlichsten Veranstaltungen für jede Branche in jeder Größenordnung tragen ebenso dazu bei, dein Netzwerk zu vergrößern wie die Mitgliedschaft in Unternehmerverbänden in deiner Region. Gute Verbindungen verhelfen dir zu passenden Geschäftspartner/innen, Lieferant/innen, Testkäufer/innen, einem ehrlichen Feedback sowie Aufmerksamkeit für deinen Blog und damit mehr Sichtbarkeit. Alle Kontakte solltest du auf LinkedIn und XING hinzufügen.

Netzwerk erweitern, Blog starten und sichtbar werden – das sind keine Messgrößen dafür, wenn du erfolgreich launchen kannst? Doch. Das legst du selbst fest. Schreib drei Blogposts und eine Pressemitteilung. Sorg für Fotos und Infos und dann kannst du loslegen: Zeitungen und Fachmagazine kontaktieren, Kontakte recherchieren. Noch ein Tipp, damit die Berichterstattung über dich selbst besser passt.

Leg einfach ein Datum fest, an dem du offiziell den Launch planst, und mach dein eigenes Event daraus, zu dem du die Geschäftskontakte und die Presse einlädst. Schon ist es viel einfacher, die Presse und die Zielgruppe in dein Angebot einzubeziehen.

Launch Unternehmensplanung
Frau Carola Heine Marketing Expertin mehr erfahren

Carola Heine ist Autorin, Blogger, Marketing Expertin, Texterin und nicht zuletzt IT-Fachjournalistin mit über 20 Jahren Erfahrung. Als Nerd und Digital Native der ersten Stunde schreibt sie häufig für die Community der Freelancer und anderen Selbständigen oder hilft dem Mittelstand in der operativen Transformation.

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